Vorerkrankung, Therapie, Dauermedikation – und Sie wissen nicht, wie die PKV das bewertet? Dann wird vor dem Antrag geprüft, nicht danach. Die HanseMerkur-Risikoprüfung gibt ihr Votum vorab, ohne dass ein Antrag existiert. Sie entscheiden erst, wenn Sie das Ergebnis kennen.
Eine Risikovoranfrage ist eine Vorabprüfung Ihrer Gesundheitsangaben durch die Risikoprüfung der HanseMerkur – ohne Versicherungsantrag. Michel M. Hora, Geschäftsstellenleiter der HanseMerkur Geschäftsstelle Rhein-Mosel-Lahn und gebundener Versicherungsvertreter nach § 34d Abs. 7 GewO, reicht sie direkt bei der Gesellschaft ein. Das Votum – Normalannahme, Risikozuschlag, Leistungsausschluss oder Ablehnung – bleibt intern bei der HanseMerkur; es entsteht keine dokumentierte Antragsablehnung, die Sie bei späteren Anträgen angeben müssten. Erst wenn das Ergebnis passt, folgt der Antrag. Die Voranfrage ist kostenlos und dauert in der Regel wenige Werktage bis zwei Wochen. Dafür braucht es keinen Makler: Jeder Vertreter kann sie bei seiner Gesellschaft stellen. Beratung bei Ihnen vor Ort in Koblenz und Rhein-Mosel-Lahn oder per Video. Termin online buchen →
Mit einer Voranfrage vermeiden Sie eine Ablehnung im echten Antrag. Bei Vorerkrankungen ist das der einzige saubere Weg. Wie das genau funktioniert →
Eine Risikovoranfrage (bei der HanseMerkur: Vorabanfrage zur Krankenvollversicherung) ist eine Prüfung Ihrer Gesundheitsangaben durch die Risikoprüfung des Versicherers, bevor ein Antrag gestellt wird. Sie beantworten mit mir die zwölf Gesundheitsfragen der HanseMerkur, ich formuliere die Ergänzungen so präzise, wie der Risikoprüfer sie braucht, und reiche das Ganze bei der Gesellschaft ein.
Was „anonym" hier wirklich heißt: Es gibt keinen Antrag, keine Antragsnummer und keine dokumentierte Ablehnung. Die Risikoprüfung braucht Ihre medizinischen Angaben vollständig – Initialen reichen für ein belastbares Votum nicht. Ihre Daten bleiben intern bei der HanseMerkur und werden ausschließlich für diese Prüfung verwendet. Der Schutz liegt nicht im fehlenden Namen, sondern im fehlenden Antrag.
PKV-Antrag: Verbindlicher Vorgang. Wird er abgelehnt oder nur mit Erschwernis angenommen, müssen Sie das bei jedem späteren Antrag angeben – die Antragsfragen fragen ausdrücklich danach.
Risikovoranfrage: Internes Votum der Risikoprüfung ohne Antrag. Fällt es negativ aus, ist nichts passiert – Sie wissen nur mehr als vorher.
Kein Trick. Das vorgesehene Verfahren für Grenzfälle.
RISIKOVORANFRAGE · SORGFALT
Gerade bei Gesundheitsangaben ist Schnelligkeit oft der falsche Weg. Eine anonyme Risikovoranfrage schafft Klarheit, bevor unnötige Einträge oder Ablehnungen entstehen. Genau deshalb arbeite ich hier lieber sauber als vorschnell.
In jedem PKV-Antrag steht sinngemäß die Frage: „Wurde ein Antrag auf Kranken- oder Lebensversicherung abgelehnt, zurückgestellt oder nur zu erschwerten Bedingungen angenommen?" Diese Frage müssen Sie wahrheitsgemäß beantworten – das ist die vorvertragliche Anzeigepflicht nach § 19 VVG. Eine Falschangabe gefährdet den Versicherungsschutz.
Wer mit Vorerkrankung einfach beantragt und abgelehnt wird, trägt diese Ablehnung ab sofort in jede weitere Antragstellung hinein. Der nächste Risikoprüfer prüft dann nicht nur die Diagnose, sondern auch, warum ein Kollege schon einmal Nein gesagt hat. Dazu kommt das Hinweis- und Informationssystem der Versicherungswirtschaft (HIS), über das Versicherer Hinweise zu erschwerten Risiken austauschen.
Eine dokumentierte Ablehnung ist nicht rückgängig zu machen. Sie begleitet Sie bei jedem späteren Antrag – auch Jahre später.
Das Votum der Voranfrage ist kein Antragsergebnis. Fällt es negativ aus, gibt es nichts, was Sie bei einem späteren Antrag angeben müssten – weder bei der HanseMerkur noch bei einer anderen Gesellschaft. Sie haben lediglich erfahren, wie die Risikoprüfung Ihren Fall heute bewertet.
Fällt es positiv aus, stellen Sie den Antrag mit denselben Angaben – und wissen vorher, was herauskommt. Risikozuschläge oder Ausschlüsse sind dann keine Überraschung, sondern eine Entscheidungsgrundlage.
Vorab klären statt hinterher erklären müssen – das ist der ganze Unterschied.
Meine Regel: Bei jedem Fall, der nicht trivial ist – chronische Diagnose, Psychotherapie in den letzten fünf Jahren, Dauermedikation, frühere Ablehnung – geht erst die Voranfrage raus. Ohne Ausnahme. Das kostet nichts und nimmt dem Antrag das Risiko.
Wir gehen die zwölf Gesundheitsfragen der HanseMerkur durch: Behandlungen der letzten drei Jahre, Klinik, Kur und Psychotherapie der letzten fünf Jahre, Medikamente, Zähne. Vollständig und ehrlich – nur so wird das Votum belastbar.
Ich formuliere die Ergänzungen zu jeder Ja-Antwort so, wie der Risikoprüfer sie braucht – Diagnose, Einstellung, Wirkstoff, Zeitraum, Status – und reiche die Vorabanfrage bei der Risikoprüfung der HanseMerkur ein. Bei Bedarf mit Befunden oder Attest.
Die HanseMerkur antwortet mit Normalannahme, Risikozuschlag in Prozent, Leistungsausschluss, Rückstellung bis zu einem Zeitpunkt oder Ablehnung – manchmal auch mit einer Rückfrage nach Unterlagen. Ich übersetze das Ergebnis in Euro und Konsequenzen.
Passt das Votum, stellen wir den Antrag mit identischen Angaben. Passt es nicht, besprechen wir Alternativen: Karenzzeit abwarten, in der GKV bleiben, Zusatzschutz ohne Vollprüfung. Nichts davon hinterlässt einen abgelehnten Antrag.
Vom Gesundheitsgespräch bis zum Votum vergehen in der Regel wenige Werktage bis zwei Wochen. Länger wird es nur, wenn die Risikoprüfung Befunde nachfordert.
In dieser Zeit entsteht kein Vorgang und keine Verpflichtung. Sie zahlen nichts, Sie unterschreiben keinen Antrag. Sie können das Ergebnis liegen lassen, Fragen stellen oder erst in einem Jahr wiederkommen.
Prüfen ohne Druck – dafür ist das Verfahren gemacht.
Nicht jeder braucht die Voranfrage. Bei gesunden Antragstellern ist sie ein Umweg – bei Grenzfällen der einzige saubere Weg.
Ich bin nicht dafür, Versicherer zu täuschen. Aber ich bin auch nicht dafür, naiv in ein Risiko zu gehen.
Wenn Sie mit Vorerkrankungen PKV wollen – und Sie sind ehrlich mit mir – dann reiche ich das ehrlich ein. Aber in der richtigen Reihenfolge: Erst die Vorabanfrage bei der HanseMerkur, um zu sehen, wie die Risikoprüfung den Fall bewertet. Dann der Antrag – mit denselben Angaben und ohne Überraschung.
Das ist nicht Trickserei. Das ist Risikoschutz.
Eine Ablehnung bricht keine Gesetze – aber sie schadet Ihren Chancen. Warum sollten Sie das Risiko eingehen, wenn es einen sicheren Weg gibt?
Weil ich in 20 Jahren zu viele Menschen gesehen habe, die blind einen Antrag stellten, abgelehnt wurden und diese Ablehnung seitdem in jedem Antrag angeben müssen.
Es geht nicht ums Verstecken. Ihre Angaben sind in der Voranfrage genauso vollständig wie im Antrag. Es geht darum, dass eine Ablehnung kein Vorgang wird, der Sie begleitet.
Mit einer Voranfrage schützen Sie sich selbst. Den ersten Schritt machen wir per Online-Beratung oder telefonisch.
Dann lass uns eine anonyme Voranfrage machen. Kostenlos, unverbindlich, vollständig vertraulich.
Wenn Sie Vorerkrankungen haben – chronische Erkrankungen, psychische Diagnosen, orthopädische Befunde oder regelmäßige Medikation – ist die Risikovoranfrage der sicherste Weg. Sie erfahren vorab, ob und zu welchen Bedingungen die HanseMerkur Sie aufnimmt – ohne dass ein abgelehnter Antrag entsteht.
… Sie kerngesund sind, keine regelmäßigen Medikamente nehmen und in den letzten 5 Jahren keine behandlungsbedürftigen Diagnosen hatten. In diesem Fall können Gesundheitsfragen direkt beantwortet werden – die Voranfrage wäre ein unnötiger Umweg.
Viele verwechseln die Voranfrage mit einem Antrag – oder erwarten, dass sie komplett ohne Personendaten läuft. Beides stimmt nicht. Die Risikoprüfung braucht Ihre vollständigen Angaben, verwendet sie aber nur intern für das Votum. Was fehlt, ist der Antrag: Erst wenn Sie sich nach dem Ergebnis dafür entscheiden, wird ein Vertrag beantragt. Und: Die Voranfrage ist kein Makler-Privileg. Als gebundener Vertreter stelle ich sie direkt bei der HanseMerkur.
Vertreter-Perspektive, ohne Jargon – so läuft es bei der HanseMerkur wirklich.